1300 - 2500 = kein Unterschied?

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Avatar von Wurzelextrakt

Nun, ich bin 10 Minuten Spiele so um die 1800-1900. Bei Blitz bin ich 1300 und merke bei meinen Gegnern keinen Unterschied zu Meistern - abgesehen davon, dass Titelspieler Theorie durchblitzen können. 1300 sollte eigentlich der Bereich sein, wo man zwar kein Anfänger mehr ist, aber auch kein Profi.

Checkt meine letzten Niederlagen. Sind natürlich einige. Wenn es Niederlagenserien gibt: Darauf ist bei chesscom natürlich Verlass. Jedenfalls... immer das selbe Muster: Immer in alle Schwächen gezielt rein, meine Gegner sehen alles, nutzen alle meine Fehler gnadenlos aus. Dazu noch andere Verhaltensmuster wie: Zb anfangs verzögert spielen, dann instant durchblitzen; oder andersrum: Anfangs durchblitzen, dann mehrere Sekunden für jeden Zug. 

Nehmen wir mal an, von den Gegnern hat keiner geschummelt (nein, natürlich nicht, wo kommen wir denn da hin, Chesscom ist ja nur bekannt für Cheatingskandale und bannen im Monat zehntausende Accounts): Wie kann es sein, dass ich im 1300er Bereich auf Gegner treffe, die mich gnadenlos wegfegen, als sei ich ein Totalanfänger? Die alles sehen? Die jede Ungenauigkeit gnadenlos ausnutzen? 

ich weiß wie Meister spielen. Wo ist der Unterschied? 

Ist es nicht seltsam, dass die Plattform mir das Gefühl gibt: Die Zahl ist egal, du kannst sowieso nicht gewinnen und wir wollen, dass du frustriert bist - aus welchem Grund auch immer - möglicherweise, um Geld zu generieren, zwecks Abos?

Das macht keinen Spaß.