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Kandidatenturnier, Runde 2: Nakamura schlägt zurück
Nakamura konnte die zweite Runde gewinnen. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

Kandidatenturnier, Runde 2: Nakamura schlägt zurück

PeterDoggers
| 0 | Berichterstattung von einem Schach-Event

Hikaru Nakamura hat in der zweiten Runde des Kandidatenturniers 2022 zurückgeschlagen und Teimour Radjabov besiegt. Die anderen drei Partien endeten Remis.

So könnt Ihr das Kandidatenturnier 2022 verfolgen

Wie übertragen das Kandidatenturnier 2022 täglich ab 15.00 Uhr. Die deutschsprachige Übertragung findet Ihr auf Chess.com/TV, unserem Twitch-Kanal und auf YouTube, die englischsprachige Übertragung auf YouTube.com/ChesscomLive.

Alle Partien des Kandidatenturniers findet Ihr hier auf unserer Live Events Plattform.

Hier seht Ihr die Aufzeichnung der Übertragung der zweiten Runde mit unserem Kommentator Steve Berger.


Nach der sehr spannenden ersten Runde dieses Kandidatenturniers ließen es die Spieler in der zweiten Runde nur geringfügig langsamer angehen. Sowohl Eröffnungstheoretiker als auch Endspielliebhaber hatten allen Grund, ihren Samstag genießen zu können.

Sowohl bei den Duellen Nepomniachtchi-Caruana als auch Duda-Ding war die Stellung im Mittelspiel noch voller Leben, als die Partien plötzlich durch Zugwiederholung Remis endeten. Bei einem solch hochkarätigem Turnier und besonders in den frühen Runden ist es aber nicht ungewöhnlich, dass Spieler auf Nummer Sicher gehen.

Firouzja hingegen musste an seinem 19. Geburtstag für seinen halben Punkt hart arbeiten und Radjabov musste nach über sechseinhalb Stunden Spielzeit einsehen, dass all seine harte Arbeit, die er gegen Nakamura geleistet hatte, vergebens war. Infolgedessen hat keiner der Spieler eine perfekte Punktzahl und gleichzeitig steht auch niemand mit null Punkten da.

Richard Rapport sunglasses Candidates
Richard Rapport erschien wie ein Rockstar zur zweiten Runde. Foto: Stev Bonhage/FIDE.

Nepomniachtchi-Caruana ½-½

Die einzigen beiden Spieler in der Geschichte, die mit zwei Siegen in ein Kandidatenturnier starten konnten, waren Max Euwe 1953 und Tigran Petrosian 1959 (keiner der beiden hat das Turnier am Ende gewonnen). Nepomniachtchi und Caruana gaben sich große Mühe, etwas gegen diese Statistik zu unternehmen, aber am Ende gaben sie sich dann doch mit einem friedlichen Ergebnis zufrieden.

Die beiden Top-Großmeister, die ja auch die letzten beiden Weltmeisterschaften gegen Magnus Carlsen gespielt hatten, hatten bisher 10 klassische Partien gegeneinander gespielt und neun davon endeten Remis. Nur 2019 in Zagreb konnte Nepomniachtchi den vollen Punkt verbuchen.

Nepomniachtchi seconds Candidates
Nepomniachtchis Sekundanten Ildar Khairullin (links) und Nikita Vitiugov (Mitte) wünschen ihrem Chef viel Glück. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

Obwohl die Partie später Remis endete, hatte Caruana den theoretischen Kampf in der italienischen Eröffnung klar gewonnen. Er spielte seine ersten 16 Züge in nur sechs Minuten, während sein Gegner zu diesem Zeitpunkt bereits eine Stunde über seine Züge nachgedacht hatte.

Vielleicht wurde Nepo von 9…g5 überrascht, denn die aktuelle Theorie stuft diesen Zug nicht besonders hoch ein. In einem Online-Kurs sagt Top-Großmeister Anish Giri über diesen Zug:

"Das war eine Zeit lang sehr modern und als er noch eine Überraschung war, hat es sogar Magnus Carlsen versucht. Inzwischen ist es aber mehr oder weniger klar, wie man mit diesem aggressiven Vorstoß umgehen sollte."

Nepomniachtchi Caruana Candidates 2022
Nepomniachtchi und Caruana spielten die italienische Eröffnung. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

Den Zug 10…Sg4 hatte Giri allerdings nicht erwähnt. Dieser Zug war eine Neuerung und stellte sich als Teil einer bemerkenswert riskanten Strategie von Caruana heraus.

Die Stellung nach 10...Sg4.

Caruana gab nach der Partie zu: "Ich wusste, dass 10...Sg4 eine Überraschung sein würde. Ich weiß nicht, wie viele Leute diesen Zug schon analysiert haben. 10...Sg4 führt an den Rand einer Niederlage, es war ein großes Wagnis. Es ist kein Verlustzug und wahrscheinlich ist er nicht einmal sehr schlecht, aber es ist definitiv ein sehr zweifelhafter Zug. Ich habe mich irgendwie auf den Überraschungsfaktor verlassen."

10...Ng4 is borderline losing, it was a huge gamble.
—Fabiano Caruana

Caruana gamble Candidates
Caruana hatte in der Eröffnung gezockt. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

Kommentator Jon Ludvig Hammer war besonders von Nepomniachtchis Bauernopfer 15.d4 beeindruckt und sagte: "Es gehört viel Mut dazu, Schwarz in einer Stellung, die er offensichtlich vorbereitet hat, unter Druck setzen zu wollen."

Das war dann auch der erste Moment, bei dem Caruana kurz nachdenken musste, denn er zögerte 1.5 Minuten, bevor er auf d4 nahm. Zwei Züge später war auch die Vorbereitung des Siegers von 2018 zu Ende: "Mit seinem Zug 17.Ta3 hat er mich geschockt. Den hatte ich überhaupt nicht gesehen."

Als die Stellung schärfer wurde, schien es, als könnten beide Spieler auf Sieg spielen. Caruana mit seinem Mehrbauern und Nepomniachtchi mit zwei potenziell sehr starken Läufern.

Ian Nepomniachtchi
Nepomniachtchi reagierte aktiv auf Caruanas tiefe Vorbereitung. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

Kommentatorin Almira Skripchenko gefiel auch, wie Nepo mit der Stellung umging und sagte nach dem Zug 26.Dd1: "Wir sind während unserer eigenen Partien immer völlig von konkreten Varianten besessen, aber es ist sehr wichtig, den Druck in der Stellung aufrechtzuerhalten. Nepomniachtchi strebt keine konkrete Variante an, aber er erhöht den Druck."

Als sich herausstellte, dass Schwarz auf b2 die Möglichkeit für ein Qualitätsopfer hatte, wurde die Partie noch interessanter. Stattdessen aber wiederholten die Spieler Züge und Caruana beanspruchte ein Remis, bevor er seinen beabsichtigten Zug 31…Tg8 ausführte.

"Ich fand meine Stellung sehr gut und irgendwann dachte ich, dass ich klar besser stehen sollte, aber ich fand einfach keinen Weg, um meine Figuren zu koordinieren", sagte er nach der Partie.

Ob "The Big Greek" Georgios Souleidis einen Weg gefunden hat, könnt Ihr Euch in dieser Videoanalyse ansehen:

Und hier eine traditionelle Analyse von Sam Shankland:

Game of the Day by Sam Shankland

Duda-Ding ½-½

Während er 2020 noch sowohl seine erste als auch seine zweite Partie beim Kandidatenturnier verloren hatte, ging Ding diesmal viel besser mit seiner Niederlage in der ersten Runde um. Vielleicht hatte es ja etwas mit dem Stuhlwechsel (der Chinese sitzt jetzt auf einem Stuhl mit einer normalen Größe, anstatt auf einem der riesigen Bürosessel, die für die Spieler arrangiert wurden), zu tun, aber heute sah Ding aus wie der gute alte Ding.

Sein solides 1...e5-Repertoire führte zu einer weiteren italienischen Partie und mit einigen netten Damenmanövern vermied er jeden Ärger und laut der Engine stand er um den 20. Zug herum sogar etwas besser. Ding dachte das auch.

Play The Italian

Und dann setzte die Nummer 2 der Welt plötzlich mit dem Zug 23….g5, einem Zug, dem er gestern noch selbst ausgesetzt war, auf Aggression.

"Es sieht so aus, als wäre mein Zug 23...g5 nicht so gut gewesen, aber ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe", sagte Ding hinterher. Der Zug könnte aber den psychologischen Effekt gehabt haben, dass Duda die schwarze Stellung etwas überschätzte. In der Endstellung gefiel Ding die Stellung von Weiß eigentlich besser.

Aber auch hier endete die Partie etwas unerwartet mit einer dreifachen Stellungswiederholung. Duda wiederholte Züge, die Ding nicht ablehnen konnte und somit ist der Chinese im Gegensatz zum letzten Kandidatenturnier bereits nach der zweiten Runde auf der Anzeigetafel.

Duda Ding chair Candidates 2022
Auf einem normalen Stuhl sitzend erzielte Ding heute relativ problemlos ein Remis. Foto: Stev Bonhage/FIDE.

"Ehrlich gesagt bin ich mit dieser Partie nicht sehr zufrieden", gab Duda hinterher zu. "Ich hatte in der Eröffnung eine Idee vorbereitet, die mir zwar keinen objektiven Vorteil verschafften, aber zu einer spielbaren Stellung führen sollte. Ich hatte gehofft, ihn dann irgendwie überspielen zu können. Dann habe ich mich aber in der Stellung überhaupt nicht wohlgefühlt. Ich im Grunde genommen habe ich einfach nicht gewusst, was ich tun sollte!"

Duda stimmte zu, dass, wenn überhaupt, sein Gegner die besseren Chancen hatte und deshalb war er mit dem Remis auch zufrieden. "Ich habe eine Menge Dinge verpasst. Er hat einige Züge gespielt, die ich in einer Million Jahren nicht gefunden hätte!"

He played some moves I wouldn't have found in a million years!
—Jan-Krzysztof Duda

Anmerkungen von GM Rafael Leitao.

Ding Liren portrait chess
Der zweite Tag lief für Ding Liren viel besser als der erste. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

Rapport-Firouzja ½-½

Man könnte sagen, dass Rapport dem Geburtstagskind Firouzja in dieser Partie ein Geburtstagsgeschenk gemacht hat, indem er eine gewonnene Stellung nicht gewonnen hat. Und das sogar zweimal!

Rapport blieb seiner üblichen Strategie, ungewöhnliche Eröffnungen zu spielen, treu und entschied sich für die 4. Dxd4  Variante in der sizilianischen Verteidigung. Firouzja reagierte darauf mit 5...a6, was schon nicht die beste Wahl war. Der Überraschungseffekt?

4.Qxd4 Sicilian Rapport Firouzja
Rapport schlug in der sizilianischen Eröffnung mit seiner Dame auf d4 zurück. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

Im neunten Zug gab es einige bemerkenswerte Ähnlichkeiten mit Rapports gestriger Partie: Diesmal war es aber der Ungar, der gegen einen Sizilianer die Maroczy-Struktur wählte, einem Springer am Königsflügel gegenüberstand, der nach e7 gesprungen war und sich daraufhin für den frühen c4-c5-Vorstoß entschied.

Das führte zu der gleichen Bauernstruktur wie in der Duda-Rapport-Partie vom Vortag, mit einem isolierten schwarzen Bauern auf c6. Es schien aber eine etwas bessere Version für Schwarz zu sein, denn er konnte den Bauern relativ leicht mit harmonischem Figurenspiel schützen. Trotzdem gelang es Rapport, einen leichten Vorteil zu behalten und kurz vor der Zeitkontrolle hatten die Spieler ein Doppelturm-Endspiel erreicht.

Während er gestern sein Turmendspiel mit Minusbauern gut verteidigt hatte, kam Firouzja dieses Mal sofort vom Weg ab und wählte den falschen Plan. In Turmendspielen ist es oft wichtig, auf Aktivität zu setzen, aber den schwachen Bauern auf c6 aufzugeben, um ein Gegenspiel am Königsflügel (32...Ta1, 33...Th1) zu erzeugen. In dieser Stellung war das aber wegen eines anderen altbekannten Themas zu gefährlich: den Doppeltürmen auf der siebten Reihe.

Firouzja 19th birthday Candidates
Firouzja bekam zu seinem 19. Geburtstag ein Remis geschenkt. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

Rapport hatte eine Gewinnstellung, aber wählte mit 38.Ke4 eine ungenaue Fortsetzung. Obwohl er noch 15 Minuten auf der Uhr hatte, spielte er diesen Zug bereits nach 40 Sekunden (Firouzja hatte hier noch etwa eine Minute auf der Uhr).

Als die Zeitkontrolle erreicht war, hatte Rapport eine zusätzliche Stunde Zeit, um zu versuchen, die Gewinnvariante zu finden, und nachdem er 25 Minuten nachgedacht hatte, entschied er sich für 41.Kf4. Die Engine gibt Weiß dann auch tatsächlich einen entscheidenden Vorteil, aber die Varianten, die sie zeigt, sehen nicht so überzeugend aus. War das ein Fall von Horizonteffekt?

Rapport Firouzja Candidates 2022
Rapport und Firouzja hatten ein unglaublich kompliziertes Doppelturm-Endspiel. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

Auf jeden Fall war es für einen Menschen zu schwer zu verstehen, geschweige denn zu berechnen. Die Partie steuerte bald auf ein Remis zu, obwohl es danach noch einen weiteren Moment gab, in dem die Bewertungsleiste für Weiß nach oben sprang. Eine lange Variante, die mit 52.Kf5 beginnt, führt schließlich zu einer gewonnenen Tablebase-Stellung im 61. Zug. Wahnsinn, oder?

Anmerkungen von GM Rafael Leitao.

Nakamura-Radjabov 1-0

Seit 2011 hatten die beiden ältesten Teilnehmer im Feld 14 Mal gegeneinander gespielt. 12 dieser Partien endeten Remis und zweimal konnte Nakamura gewinnen. Beide male mit Weiß und beide male gegen die sizilianische Verteidigung. Vielleicht auch deshalb hatte sich der aserbaidschanische Großmeister für das solide 1...e5 entschieden. Geholfen hat es aber nicht.

In seiner zweiten Partie bekam Nakamura zum zweiten Mal die Berliner Variante der spanischen Eröffnung auf das Brett. Diesmal allerdings mit Weiß und im Gegensatz zu Caruana gestern hat er den Springer auf c6 nicht mit seinem Läufer geschlagen, sondern wählte eine Variante, in der er das Läuferpaar nicht aufgibt. Radjabov war davon sicher überrascht, denn an einem Punkt der Partie hatte er fast eine ganze Stunde weniger auf der Uhr.

Nakamura Radjabov Candidates 2022
Nakamura erspielte sich gegen Radjabov einen riesigen Zeitvorteil. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

Die Zeit war jedoch gut investiert, denn nach 17 Zügen stand Radjabov kurz davor, vollständig auszugleichen. Das dämmerte Nakamura wahrscheinlich, denn jetzt dachte der Amerikaner 32 Minuten über seinen 18. Zug und weitere 19 Minuten über seinen 19. Zug nach. Danach war sein Vorteil auf der Uhr vollständig verschwunden.

Er hatte jedoch eine gute Lösung gefunden, indem er den gefährlichen schwarzen Läufer auf b6 gegen das bisher unentwickelte Gegenstück auf c1 tauschte.

Laut der Engine ging es Schwarz danach noch eine Zeit lang gut, aber als Nakamura das verpflichtende 21.d6 statt 21.Td1 wählte, begann Radjabovs Zeitmangel eine Rolle zu spielen. Er hatte 54 Sekunden für seine letzten drei Züge bis zur Zeitkontrolle und 15 Sekunden, um seinen 40. Zug zu machen, den er dann mit zwei verbleibenden Sekunden auf der Uhr ausführte. Bei diesem Turnier bekommen die Spieler die sonst übliche Zeitgutschrift von 30 Sekunden pro Zug ja erst ab dem 60. Zug.

Nakamura Radjabov Candidates 2022
Nakamura berechnet den Zug 65.Txf7. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

"Hikarus Vorteil scheint während der Zeitnotphase gewachsen zu sein," sagte Danny Rensch. Materiell was das ebenfalls der Fall. Nakamura hatte einen Bauern gewonnen, hatte gute Gewinnchancen und konnte diesen wunderbar verwerten.

Anmerkungen von Rafael Leitao.

Nakamura beats Radjabov Candidates 2022
Radjabov gratuliert Nakamura zum Sieg. Foto: Maria Emelianova/Chess.com.

Da Ding ein gutes Remis gespielt und Nakamura zurückgeschlagen hat, haben noch alle Spieler Chancen, dieses Kandidatenturnier zu gewinnen. Am Sonntag erwartet uns eine weitere spannende Runde, in der Firouzja und Nakamura ihre allererste klassische Partie spielen werden.

Die Tabelle nach 2 von 14 Runden

FIDE Candidates 2022 standings round 2

Die Paarungen der dritten Runde

Runde 3 19. Juni 2022 15:00 Uhr
Ding - Rapport
Caruana - Duda
Radjabov - Nepomniachtchi
Firouzja - Nakamura


Weitere Berichte vom Kandiatenturnier 2022:

PeterDoggers
Peter Doggers

Peter Doggers joined a chess club a month before turning 15 and still plays for it. He used to be an active tournament player and holds two IM norms.

Peter has a Master of Arts degree in Dutch Language & Literature. He briefly worked at New in Chess, then as a Dutch teacher and then in a project for improving safety and security in Amsterdam schools.

Between 2007 and 2013 Peter was running ChessVibes, a major source for chess news and videos acquired by Chess.com in October 2013.

As our Director News & Events, Peter writes many of our news reports. In the summer of 2022, The Guardian’s Leonard Barden described him as “widely regarded as the world’s best chess journalist.”

In October, Peter's first book The Chess Revolution will be published!


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