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FIDE Kandidatenturnier 2020: Nepomniachtchi steht als Sieger fest!
Ian Nepomniachtchi hat das Kandidatenturnier gewonnen. Foto: Lennart Ootes/FIDE.

FIDE Kandidatenturnier 2020: Nepomniachtchi steht als Sieger fest!

PeterDoggers
| 0 | Berichterstattung von einem Schach-Event

Ian Nepomniachtchi steht bereits eine Runde vor Schluss als Sieger des FIDE Kandidatenturniers fest. Der 30-jährige russische Großmeister wird somit im November gegen Magnus Carlsen um die Weltmeisterschaft spielen.

Da sein ärgster Rivale um den Turniersieg, Anish Giri, gegen Alexander Grischuk verloren hatte, genügte Nepomniachtchi ein Remis gegen Maxime Vachier-Lagrave, um das Turnier vorzeitig zu gewinnen. Selbst wenn Nepomniachtchi seine letzte Partie verliert und Giri gewinnt, wären die beiden punktgleich, aber "Nepo" hätte den direkten Vergleich gewonnen.

Fabiano Caruana, der nach seiner Niederlage in der 12. Runde allenfalls noch theoretische Chancen auf den Turniersieg hatte, besiegte Wang Hao mit Schwarz und Ding Liren gewann gegen Kirill Alekseenko seine zweite Partie in Serie.

So könnt Ihr zusehen:
Das Kandidatenturnier könnt Ihr jeden Tag auf Chess.com/TV verfolgen.

Die deutschsprachige Übertragung mit den Kommentatoren IM Steve Berger und WIM Fiona Steil-Antoni könnt Ihr auf Twitch und YouTube ansehen.

Die Übertragung wird von Grip6 gesponsert. Wenn Ihr auf grip6.com/pages/chess den Code CHESS20 verwendet, bekommt Ihr auf alle Produkte 20% Rabatt.

Alle Partien findet Ihr hier auf unserer neuen Seite Chess.com/events. Alle Informationen über das Kandidatenturnier findet Ihr in unserem Info-Artikel.


Die Chess.com Übertragung der 12. Runde.


Was zunächst nach einem spannenden Finale aussah, endete abrupt. Während die niederländischen Fans nach der Niederlage von Giri ihren Fahnen einrollen mussten, konnten die Russen ihre Feierlichkeiten einen Tag früher als erwartet beginnen.

Als sich der Niederländer noch in einem komplizierten Mittelspiel gegen Grischuk befand und Vachier-Lagrave ein hervorragendes Bauernopfer fand, das seine Stellung von fragwürdig zu recht angenehm zu spielen machte, hatten die Holländer noch Hoffnung. Bald wurde jedoch klar, dass MVL nie mehr als eine Kompensation hatte, während sich Giri plötzlich in einer strategisch verlorenen Stellung wiederfand.

Als klar war, dass Giri verlieren würde, konnte Nepomniachtchi seinem Gegner problemlos ein Remis anbieten und sein Punktekonto um einen weiteren halben Punkt aufstocken. Für eine kurze Zeit verhinderte nur Grischuks Abwesenheit vom Brett, dass Giri aufgab. Aber als der russische Großmeister von einer Zigarettenpause zurückkehrte, entschied er die Partie und damit auch das Turnier.

Rückblickend gesehen ist Nepomniachtchi der verdiente Sieger, da der russische Großmeister in der zweiten Turnierhälfte nie in Schwierigkeiten war und seine Chancen wahrnahm, als sie sich ihm boten.

Der russische Großmeister, der 379 Kilometer südwestlich von Moskau in Brjansk geboren wurde, ist nun der vierte Spieler, der versucht, Magnus Carlsen zu entthronen. Im Jahr 2014 konnte Vishy Anand, der das Kandidatenturnier ebenfalls schon eine Runde vor Schluss zu seinen Gunsten entschieden hatte, den Titel, den er im Jahr zuvor gegen Carlsen verloren hatte, nicht zurückgewinnen. Im Jahr 2016 remisierte Sergey Karjakin das Titelmatch mit Carlsen, verlor jedoch im Schnellschach und zwei Jahre später erlitt Caruana genau das gleiche Schicksal.

Für Carlsen wird es das dritte Mal sein, dass er auf einen Gegner aus seiner eigenen Generation trifft. Und der Ausgang der WM ist vielleicht mehr denn je unklar.

Ein schönes historisches Detail ist, dass Nepomniachtchi bereits 2002 die U12-Jugend-Weltmeisterschaft aufgrund der besseren Feinwertung gegenüber Carlsen gewann. Noch besorgniserregender für Carlsen sollte der direkte Verglich gegen den Russen sein: Nepomniachtchi ist der einzige Top-Großmeister, der ein Plus gegen ihn hat und in klassischen Partien nach Siegen mit vier zu eins führt.

Auf die Chancen seines Landsmanns gegen Carlsen angesprochen, sagte Grischuk: "Sie existieren. Für die meisten Spieler wäre das ein bisschen illusorisch, aber für Nepo existieren sie definitiv. Weniger als 50 Prozent, aber viel mehr als Null."

Carlsen gratulierte dem Sieger per Twitter und wies auf den Austragungsort der Weltmeisterschaft hin: Dubai.

In einer Partie zwischen zwei Experten der Grünfeldverteidigung startete Nepomniachtchi mit der List 1.Sf3. Vachier-Lagrave brauchte etwas mehr als eine Minute, um mit 1...Sf6 zu antworten und entschied sich dann für einen Doppel-Fianchetto-Aufbau, den er, abgesehen von einer Partie in der PRO Chess League 2018, seit sieben Jahren nicht mehr gespielt hatte. Trotzdem war es eine der Varianten, die Nepomniachtchi vorbereitet hatte.

Schnell wurde klar, dass MVL bereit war, ein gewisses Risiko einzugehen. Das war aber auch logisch, denn er musste die Partie ja gewinnen. Bis zum 19. Zug hatte sich Nepomniachtchi einen sehr schönen Vorteil aufgebaut, da der schwarze Springer auf a6 kein glücklicher Camper war.

"Es war nicht einfach, aber zumindest habe ich eine Art Kampfpartie bekommen", sagte Vachier-Lagrave. "Der Nachteil einer Kampfpartie ist aber natürlich, dass man mit Schwarz meistens den Kürzeren zeiht und diese Partie war keine Ausnahme."

Hier hätte Weiß nach dem Zug 20.c5 Gewinnchancen gehabt.

Nepomniachtchi beschloss, solide weiterzuspielen, was MVL die Chance für ein schönes Bauernopfer im 23. Zug gab. Vielleicht hätte der Franzose danach genauer weiterspielen können, denn seine Entscheidung, die Türme zu tauschen,  wirkte sich zugunsten von Nepomniachtchi aus.

"Ich war ein wenig zu glücklich über meine Stellung," sagte Vachier-Lagrave.

Nachdem sich Nepo dann die Stellung von Giri und Grischuk angesehen hatte und sich sicher war, dass sein Landsmann gewinnen würde, tauschte er alle Schwerfiguren ab und konnte sich damit den entscheidenden halben Punkt sichern.

Ian Nepomniachtchi Maxime Vachier-Lagrave Candidates 2021
Nepomniachtchi gegen Vachier-Lagrave. Foto: Lennart Ootes/FIDE.

"Das ist offensichtlich ein großer Meilenstein in meiner Karriere und vielleicht auch in meinem Leben", sagte Nepomniachtchi auf der Pressekonferenz. "Ich bin extrem erschöpft. Ich glaube nicht, dass ich je wieder ein Turnier spielen möchte, das länger als ein Jahr dauert."

Das ist offensichtlich ein großer Meilenstein in meiner Karriere und vielleicht auch in meinem Leben.
—Ian Nepomniachtchi

Während er in den letzten Tagen ziemlich kurze Aussagen gemacht hatte, war der frisch gebackene Turniersieger heute, nachdem die Arbeit erledigt war, viel offener. Zum Beispiel sprach er über den Druck:

"Der Druck war extrem und während der ersten Turnierhälfte konnte ich kaum schlafen. Ich habe da regelmäßig sehr schlecht geschlafen. Deshalb habe gegen Anish auch die erste Chance zu einem schnellen Remis ergriffen. Es war aber eine schwierige Entscheidung. Ich war voller Energie und es war nicht so, dass meine Batterien bereits schwach gewesen wären, aber wenn man nicht genug geschlafen hat, ist es schwierig gutes Schach zu spielen. Vor der Partie gegen Kirill [Alekseenko] hatte ich mehr oder weniger gut geschlafen, aber einfach war es sowieso nie und ich glaube, ich habe keine einzige Minute Zeit gehabt, um mich auszuruhen. Ich musste mich ständig vorbereiten oder nachdenken. Ich konnte überhaupt nie entspannen - und so funktioniert das nicht."

Nepomniachtchi wins Candidates
Nepomniachtchi: "Einfach war es nie." Foto: Lennart Ootes/FIDE.

Nepo wies darauf hin, dass er in den letzten beiden Kandidatenturnieren als Kommentator aktiv war und dass dies eine lehrreiche Erfahrung war: "Du solltest immer die Nerven behalten und am besten auch nicht verlieren. Du solltest besser ein langweiliges Remis machen, anstatt zu verlieren. Dies war die Lektion, die ich besonders in Berlin gelernt habe. Kramnik ging es gut und dann verlor er die Nerven und all seine Partien endeten mit Siegen oder Niederlagen und das war einfach zu viel. Ja, dieses kommentieren hat mir wahrscheinlich geholfen!"

Du solltest immer die Nerven behalten.
—Ian Nepomniachtchi

Nepomniachtchi, der auch für seine anderen Interessen wie Fußball oder das Online-Spiel Dota 2 bekannt ist, sagte, er habe in den letzten Jahren auch an den mentalen Aspekten seines Schachs gearbeitet: "Es gibt immer eine Menge Dinge, an denen man arbeiten kann. Ich denke, das ist auch sehr wichtig, wenn man sich verbessern will. Jeder Moment des Stillstands macht es schwierig das Niveau zu halten. Wahrscheinlich wird dann das Niveau sinken und andere Spieler werden an dir vorbeiziehen. Normalerweise musst du jederzeit hart an dir arbeiten. Im Vergleich zu der Zeit, als ich 20 oder auch 25 Jahre alt war, beschäftige ich mich heute viel mehr mit Schach als damals."

Interessanterweise nannte Nepomniachtchi auch die Spieler, die ihm bei der Vorbereitung geholfen hatten. Neben dem Cheftrainer des russischen Schachverbandes Vladimir Potkin, nannte er auch Ildar Khairullin, Nikita Vitiugov und Peter Leko und fügte hinzu: "Ich bin allen so unendlich dankbar. Ich kann das gar nicht mit Worten beschreiben."

Die Pressekonferenz mit Nepomniachtchi.

Da Grischuk erst gestern eine Niederlage einstecken musste und Giri von Garry Kasparov für das "beste Spiel" aller Spieler gelobt wurde, musste der Niederländer vor der heutigen Partie ziemlich zuversichtlich gewesen sein. Und er konnte seinen Gegner erneut in der Eröffnung überraschen: Diesmal mit der Bogo-Indischen-Verteidigung.

Schwarz stand nach der Eröffnung sehr solide, aber mit dem Zug 14...h5 überraschte er nicht nur Anand, der die Partien natürlich wieder live für Chess.com kommentierte. Irgendwie gefiel ihm dieser Zug nicht, obwohl er auch darauf hinwies, dass es in dieser Eröffnung schwierig sei, einen ambitionierten Plan zu finden.

Anand: "Auch wenn du Bogo-Indisch grün anmalst, bleibt es trotzdem noch Bogo-Indisch."

Nach der Partie gab Grischuk zu, dass er vor dem Turnier mit Anand trainiert hatte und dass sie sogar einige Trainingspartien in dieser Variante gespielt hatten. Tatsächlich gefiel ihm Giris 14. Zug und er sagte: "Anish hat bis zu einem gewissen Punkt sehr gut gespielt. Und nach 14...h5 hat er so einige Tricks."

Als er seine Strategie beschrieb, lieferte Grischuk vielleicht das Zitat des Turniers: "Mein Plan war es, wie ein Terrorist zu spielen - ihn ständig mit einem möglichen Remis zu terrorisieren und erst wenn er in eine schlechtere Stellung kommt, Schach zu spielen. Genau das ist passiert. Wenn er auf Ausgleich gespielt hätte, hätte ich versucht ein Remis zu erzwingen und damit auch höchstwahrscheinlich Erfolg gehabt."

Mein Plan war es, wie ein Terrorist zu spielen.
—Alexander Grischuk

Bis ins frühe Mittelspiel stand Giri gut, aber irgendwann schien sein Spiel eindeutig von der Turniersituation beeinflusst zu sein. Er schien auf einen Sieg zu spielen, oder sich zumindest die Option offen halten zu wollen. Dabei war das in dieser Stellung aber einfach nicht möglich und dann verschlechterte sich seine Stellung.

In der Zwischenzeit "terrorisierte" Grischuk seinen Gegner weiterhin mit der Androhung von Stellungswiederholungen und seinem Turm auf der b-Linie und fasste zusammen: "Das ist nichts, worauf man Stolz sein kann. Ich fühle mich wirklich wie ein Terrorist."

"Es war eine sehr schlechte Partie," sagte Giri. "Ich denke, es war eine Kombination aus einer Denkweise, die nicht zur Stellung passt, kombiniert mit einem starken Mangel an Verständnis für die Stellung. Ich habe viele schreckliche Fehler gemacht. Wenn man ständig versucht, nach Chancen zu suchen, verliert man manchmal völlig den Blick für die Realität."

Wenn man ständig versucht, nach Chancen zu suchen, verliert man manchmal völlig den Blick für die Realität.
—Anish Giri

Als Grischuk hörte, dass Giri sagte, er habe schlecht gespielt, bemerkte er: "Um gegen mich zu verlieren, muss man natürlich schlecht spielen!"

In diesem Video erklärt Euch Großmeister Ben Finegold die Partie:

Grischuk played like a terrorist
Grischuk spielte "wie ein Terrorist." Foto: Lennart Ootes/FIDE.

Wie bei jedem Kandidatenturnier seit 2013, gab es auch bei diesem Turnier die Regeln, dass bei Punktgleichheit der direkte Vergleich der beiden Spieler entscheiden sollte. Giri widersprach aber den Experten, die diese Regel für ihn als unfair bezeichnet hatten:

"Diese Regel ist ziemlich absurd und eigentlich macht sie keinen Sinn. Aber wir können mit der Regel leben und jeder Spieler wusste von Anfang an, dass es diese Regel gibt."

"Die Regel hat mich motiviert, viel härter zu pushen, als ich es sonst tun würde. Das hat mir auch viele Punkte eingebracht und auch Fabiano hat härter gepusht als sonst. Man kann jetzt aber Ian nicht vorwerfen, dass er von dieser Regel begünstigt gewesen wäre. Ian hat mit derselben Einstellung wie ich gespielt und er hat zwei großartige Turnierhälften gespielt und ich nur eine. Ich denke, er hat einen großartigen Job gemacht."

Giris Interview nach der Partie.

Grischuk hingegen bevorzugt sowieso Duelle, wie sie zwischen 1965 und 2011 gespielt wurden, gegenüber einem Rundenturnier und sagte, er verstehe wirklich nicht, warum es keine Entscheidungspartien oder ein Miniturnier gibt, wenn mehrere Spieler das Turnier punktgleich beenden: "Was ich an diesen Rundenturnieren nicht mag, ist, dass einige Spieler, die überhaupt nicht relevant sind, über das Ergebnis entscheiden können."

Grischuk chess interview
Grischuk: "Einige irrelevante Spieler haben das Turnier entschieden." Foto: Lennart Ootes/FIDE.

Wie wir bereits im gestrigen Artikel erwähnt hatten, hatte Caruana nur noch theoretische Chancen auf den Turniersieg. Nach der heutigen Runde gab er zu, dass er selbst nicht mehr daran geglaubt hatte: "Ich hatte gar nicht unbedingt auf einen Sieg gespielt, dann meine Chancen auf den Turniersieg waren nicht eine Million, sondern eine Milliarde zu Eins."

Gegen Wang, einem Spieler, der wohl wie kein Zweiter das Turnierende herbeisehnt, musste er aber auch gar nicht auf Gewinn spielen. Wie schon in der letzten Runde verlor Wang die Partie ohne großes Zutun seines Gegners. 39 Züge lang war die Partie absolut ausgeglichen, aber dann spielte der Chinese einen schrecklichen 40. Zug, der die Partie sofort und auf der Stelle verlor:

Wang Hao Caruana 2021 Candidates
Wang Hao gegen Caruana. Foto: Lennart Ootes/FIDE.

Alekseenko hatte auch in der zweiten Turnierhälfte einfach kein Glück. Gegen Ding spielte er eine sehr anständige Partie und stand sogar kurzzeitig, nachdem sein Gegner die falsche Figur geopfert hatte, vollständig auf Gewinn.

Dann aber hat sich Alekseenko verrechnet und eine entscheidende Idee übersehen und seine Stellung wandelte sich in nur einem Zug von einer Gewinn- in eine Verluststellung:

Alekseenko Ding Liren 2021 Candidates
Alekseenko gegen Ding. Foto: Lennart Ootes/FIDE.

Tabelle nach der 13. Runde

# Land Name Elo Lstg. 1 2 3 4 5 6 7 8 Punkte
1 Ian Nepomniachtchi 2774 2881 ½½ ½½ 1 11 ½1 8.5
2 Anish Giri 2763 2834 ½½ ½1 ½0 ½1 ½1 1 7.5
3 Maxime Vachier-Lagrave 2767 2802 ½½ ½0 ½0 ½ ½1 7.0
4 Fabiano Caruana 2842 2790 ½½ ½0 ½1 ½ ½1 7.0
5 Alexander Grischuk 2777 2768 ½½ ½1 ½1 ½ ½0 ½½ ½0 6.5
6 Ding Liren 2805 2742 0 ½0 ½1 ½1 6.0
7 Wang Hao 2762 2695 0 ½0 ½ ½0 ½½ ½½ 5.0
8 Kirill Alekseenko 2698 2676 ½0 0 ½0 ½1 ½0 ½½ 4.5

(Feinwertung: 1. Direkter Vergleich, 2. Anzahl der Siege, 3. Sonneborn-Berger.)

Die Paarungen der letzten Runde lauten: Caruana - Grischuk, Giri - Alekseenko, Ding - Nepomniachtchi, Vachier-Lagrave - Wang.


So verlief das Kandidatenturnier bisher:

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